«Au dinne Schbäddzla gäbad an broida Arsch!» So spricht der schwäbische Volksmund und beweist damit seine lebenspraktische Weisheit. Dass die Zubereitung der Linsen hier wenig schwäbisch ganz ohne Mehlschwitze und folglich mit geringerem Risiko rückwärtiger Verbreiterung daher kommt, wird dabei geflissentlich übersehen.
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Karottensuppe
Die meisten Suppenrezepte beginnen mit «Zwiebel schälen, fein hacken und in der Pfanne andünsten». Dieses nicht. Vielleicht schmeckt diese Karottensuppe gerade deshalb so besonders.
Oder liegtesdochamaalkoool?!
Zivilisierter Pot-au-feu
Als «Spatz» ist dieses Gericht in der Schweizer Armee berühmt-berüchtigt. Der Name kommt wahrscheinlich von den faserigen Fleischstücken in Sperlingsgröße. Hier handelt es sich aber um eine durchwegs zivile Version ohne Faserfleisch und Feldgeschirr.
Aargauer Multikulti-Rüeblitorte
Sie gelten nicht als besonders aufgeschlossen, die Bewohner des «Rüeblilandes», schon gar nicht Fremdem gegenüber. Umso mehr sind sizilianische Zitronen, türkische Mandeln und orientalische Aromen im traditionellen Teig als gelungene Integration zu loben.
Bündner Gerstensuppe
Ella è nutritiva, la schuppa da giutta grischuna! Ja, nahrhaft ist sie, diese Suppe. In jedem Tal und jeder Gemeinde des Bergkantons gibt es ein anderes echtes und einziges Originalrezept. Dieses kann also nur eine Fälschung aus dem Unterland sein. Schmecken tut’s trotzdem.
Krabben-Gemüse-Wähe mit Asia-Touch
Eigentlich ist die Wähe einfach ein Blechkuchen mit Belag. Doch diese Variante hat etwas Exotisches. Liegt es am Maritimen Flair der Krabben, an der Vielschichtigkeit des Blätterteigs, oder der Würze des Gemüses? Finde es heraus, aber sag niemals Pizza dazu!